Systems Engineering – ein unbekanntes Land?

–> Ich bin Dein Sherpa bei dieser Expedition

Ich heiße Björn Schorre und bin Systemingenieuer aus Leidenschaft. Seit mehreren Jahre beschäftige ich mich mit dem Thema „Systems Engineering“ und habe so manches gefährliches Abenteuer in diesem Land schon erlebt. Ich habe mich auf die praktische Umsetzung spezialisiert und biete Dir an den kürzesten Weg zu nehmen.

  • System-Footprint
  • Lastenhefte
  • Systemarchitektur
  • Systemspezifikationen
  • Vorgehensbeschreibung für Entwicklungsprojekte
  • Prozessbeschreibung
  • Testkonzepte

Wie alles begann

Mein erster Job nach dem Studium hat mich gleich mit dem V-Modell in Kontakt gebracht und ich konnte viel über strukturiertes Arbeiten lernen. Als Zulieferer eines Funksystems für einen Truppenübungsplatz unterlagen wir strengen Vorgaben bzgl. der Software- und Systementwicklung. Ich erlebte, wie dadurch das Projekt zu einem Erfolg wurde.

Meine Erfahrungen mit dem V-Modell brachten mir einen Job bei einem Automobilzulieferer ein. Dort lernte ich, wie in dieser Branche mit Anforderungen umgegangen wird. Relativ schnell machte ich eine Ausbildung zum Automotive-SPICE Assessor und konnte nun die SPICE-Assessments im Unternehmen durchführen.

Für die Arbeit bei meinem nächsten Arbeitsgeber wurde es gewünscht, dass das Anforderungsmanagement sauber aufgesetzt und durchgeführt wurde, um in die Entwicklung einzusteigen. Das Prinzip des Teilens und Herrschens – welches unter anderem bei Software-Architekten gelehrt wird – half mir sehr dabei, die Abgrenzung zu anderen Systemen und die ordentliche Schnittstellendefinition durchzuführen. Immer wieder merkte ich, wie durch nicht abgegrenzte Arbeitspakete und wage Terminvorgaben der Raum wuchs für großartige Interpretationen der Kollegen. Also setzte ich mir selber Termine, so wie ich es aus der Automobilbranche kannte. Erfolgreiche Teilprojekte waren die Folge.

Durch eine umfassende Umstrukturierung wurde ich in die Lage versetzt, in einem Team mitzuarbeiten, welches die Systementwicklung im Unternehmen aufgebaut hat. Anforderungsmanagement und Systemarchitektur, dazu agile Softwareentwicklung und Hardwareentwicklung – ein Erfolgskonzept und trotzdem scheitern so viele Firmen daran!

Lastenhefte und Pflichtenhefte, das Suchen nach verlinkten Dokumenten, die ebenfalls noch Anforderungen enthalten könnten, eine Systemarchitektur und das Aufbauen de Verfolgbarkeit über die Systemelemente hinweg bis zu Implementierung – alles musst erstellt und nachgewiesen werden. Dazu kommen noch die Aspekte der Fortschrittskontrolle und der Risikominimierung über die Projektlaufzeit … Sicher, alles sinnvolle Schritte – nur Tagesgeschäft geht das unter.

Ich stellte mir die Frage, warum diese Tätigkeiten nicht zum Tagesgeschäft werden und warum die Firmen nicht die entwickelten Standards nutzen und aus Eigeninteresse die Definition und Entwicklung neuer Produkte strukturieren?

Bild vom Geschäftsplan
SE-Zert Anstecker